Zum Thema:

Prof. Dr. med. Johannes Heinrich Schultz
(1884-1970), zeitgebunden als Lazarettarzt
im I. Weltkrieg, dann als Nervenarzt und stellv. Leiter des "Deutschen Instituts für psycho- logische Forschung und Psychotherapie" in Berlin tätig, entwickelte das von ihm so genannte "Autogene Training" in den 20er Jahren des vergangenen Jh.s.

Seit seinem 6. bis zu seinem 30. Lebensjahr hatte er unter schweren Asthmaanfällen gelitten, die er mithilfe der aus der Not geborenen Methode einer <konzentrativen Selbstentspannung>, schließlich in den Griff bekam.



 

Seine bahnbrechende Leistung für die Allgemeinheit liegt dabei in der selbsterprobten Anregung zur Wandlung vom abhängigen Patienten zum eigenständig übenden Subjekt, was heißt, dass aus dem passiven Empfänger medizinischer Künste und Anwendungen der mündige und selbstverantwortliche, an seiner Heilung wesentlich mitbeteiligte Mensch werden kann,sofern er bereit ist, sich einer gewissen Disziplin zu unterziehen.

Und so wurde auch im fachlich-wissenschaftlichen Kontext dem aktiven Beitrag des leidenden Menschen an seinem eigenen Gesundungs-Prozess erstmals größere Aufmerksamkeit zuteil.



Richtungsweisende Institution:
"Deutsche Institut für Entspannungstechniken und Kommunikation" (IEK)
Die IEK ist nicht Veranstalter der angebotenen Kurse.